Stadtgefühl
So fühlt sich Sils im Engadin/Segl an
Sils im Engadin verzaubert durch eine vornehme, friedliche und tiefgründige Atmosphäre, die seit Generationen Denker und Künstler inspiriert. Das glitzernde Licht über dem Silsersee und der weite Himmel erzeugen ein Gefühl von Weite und Freiheit. In den Gassen sprechen die Bewohner das melodische Putér in herzlicher Geselligkeit. Das Klappern der Hufeisen der Pferdekutschen und das Rauschen des Malojawinds bilden die charmante Klangkulisse des Ortes. Abends legt sich eine andächtige, fast meditative Stille über die weite Seenebene.
Geschichte & Kultur
Zwischen Vergangenheit und Gegenwart
Erste urkundliche Erwähnungen von Sils stammen aus dem 12. Jahrhundert unter dem Namen Silles. Die Einwohner lebten über Jahrhunderte von ertragreicher Alpwirtschaft und dem Saumverkehr über den Malojapass. Im 19. Jahrhundert entdeckten berühmte Persönlichkeiten wie Friedrich Nietzsche, Hermann Hesse und Marc Chagall das Dorf als Rückzugsort für ihr Schaffen. Der Philosoph Nietzsche verfasste hier zentrale Teile seines Werkes Also sprach Zarathustra. Der Bau eleganter Hotels begründete den Ruf als exklusiver Kulturkurort. Bis heute schützt die Gemeinde ihre baukulturelle und landschaftliche Unversehrtheit streng.